Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung

Im Dezember 2007 beschloss der Rat der Stadt Leverkusen, dass die drei Förderschulen – Pestalozzischule, Comeniusschule und Rat-Deycks-Schule – zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung ausgebaut werden. Somit nahm die Pestalozzischule seit Beginn des Schuljahres 2008 / 2009 an dem landesweiten Pilotprojekt „Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung“ teil. Zunächst war dieses Projekt auf drei Jahre angelegt, wurde dann um zwei Jahre verlängert bis zum Ende des Schuljahres 2013 / 2014.

Ziel dieses Projektes ist es, dass

• Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf vor allem im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen wohnortnah im allgemeinen Schulsystem gefördert werden.

• Schülerinnen und Schüler präventiv gefördert und begleitet werden, um sonderpädagogischen Förderbedarf zu vermeiden.

• Maßnahmen der sonderpädagogischen Förderung gebündelt werden.

Dies gelingt durch den Aufbau eines Netzwerkes rund um die Förderschulen:

• Regelschulen im Primar- und Sekundarbereich

• Förderschulen mit anderen Förderbereichen

• Externe Institutionen wie z. B Jugendhilfe, medizinische Einrichtungen, schulpsychologischer Dienst und andere Beratungsstellen

Die Pestalozzischule baut ihre Arbeit in der Kooperation mit ihren Netzwerkschulen auf vier Säulen auf:

• Diagnostik:

Erste diagnostische Einschätzung durch verschiedene Testverfahren wie z.B. Lern- und Leistungstests, Einschätzung des Verhaltens, Tests zur

Aufmerksamkeitssteuerung, Intelligenztestverfahren, individuelle Förderplanung mit den Lehrkräften der allgemeinen Förderschule (Erstellen eines Diagnose- und Förderplans)

• Beratung:

Individuelle Beratung von Lehrkräften und Eltern im Einzelfall, interdisziplinäre Fortbildung und Beratung von Lehrkräften der allgemeinen Schule, interne Beratung / kollegiale Beratung und Wissenstransfer

• Prävention:

Lehrerfortbildung in den allgemeinen Schulen, Lern- und Erziehungsbegleitung, regelmäßige Hospitationen / Beratungen, Anleitung zur Verhaltensmodifikation, Vernetzung mit außerschulischen Kooperationspartnern

• Unterricht:

Erstellen von Verhaltensrichtlinien für Lehrkräfte im Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit ADS / ADHS, Erstellen von Kooperationsvereinbarungen zwischen Schule und Elternhaus, Hospitation im Unterricht, Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. einer Gruppe, Teamarbeit in den Klassen

Mit einem hohen Anteil an sonderpädagogischen Ressourcen arbeiten Kolleginnen und Kollegen der Pestalozzischule in den allgemeinen Schulen und bieten dort ihre Kompetenzen an.

Zu den Netzwerkschulen der Pestalozzischule zählen:

• Gemeinschaftsgrundschule Dönhoffstraße

• Katholische Grundschule Dönhoffstraße

• Fontaneschule - Gemeinschaftsgrundschule

• Regenbogenschule – Gemeinschaftsgrundschule

• Thomas-Morus-Schule – Katholische Grundschule

• Waldschule – Gemeinschaftsgrundschule

• Kerschensteinerschule – Gemeinschaftsgrundschule

• Gemeinschaftsgrundschule „Im Steinfeld“

• Theodor-Wuppermann-Schule - Gemeinschaftshauptschule

• Gemeinschaftshauptschule Goerresstraße

• Realschule am Stadtpark

• Lise-Meitner-Gymnasium

 

Der Pilotversuch "Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung" endet für alle teilnehmenden Schulen  landesweit zum 01.08.2014.

 

 

 

 

sCOOL- HITs Projekt 2017 zum anhören: